Fahrbericht: Mit dem Ford Ranger auf und neben der Straße

Der neue Ford Pick Up ist nicht nur als reines Arbeitspferd verfügbar. Auf der Ford Regionaltour 2012 hatten wir jüngst die Gelegenheit, den wesentlich komfortablen Ranger Wildtrak um das beschauliche Lütjensee herum auszuprobieren.

An gediegenem Ambiente lässt es der Ford Ranger Wildtrak in seiner Doppelkabine nicht mangeln: Sie punktet mit Teilleder-Ausstattung, einfach zu bedienendem Navi mit 5-Zoll-Mustifunkstionsscreen und Handyvorbereitung, Heizung für Frontscheibe und Wischwasserdüsen sowie eine Rückfahrkamera mit Monitor im Innenspiegel. Klar, dass man bei so viel Luxus im ab 40.865 Euro erhältlichen Ford Pick Up, der weit davon entfernt ist, als reines Nutzfahrzeug durchzugehen, auch die Gänge nicht von Hand wechselt – das kann die Sechsstufen-Automatik mit Handschaltmöglichkeit schon ziemlich hervorragend.

Ranger Wildtrak geht dank 470 Nm gut nach vorn

Unser Ford Ranger Test begann auf nassem Asphalt im Zweiradmodus, sodass die angetriebenen Hinterräder dank der 200 PS und 470 Nm vom 3.2 TDCi-Fünfzylinder-Diesel öfter mal nach Traktion suchten. Am Fahrkomfort selbst gab es nicht auszusetzen, der Ranger lässt Straßenunebenheiten nur sehr gedämpft zu den Insassen vordringen. Allzu schnell sollte es man mit dem Ford Pick Up jedoch nicht angehen – die hintere Starrachse an Blattfedern und die recht beachtliche Bodenfreiheit von 23 cm sind für andere Zwecke als Kurvenräuberei konzipiert: Kurz am Knopf gedreht und den Allradantrieb aktiviert. Nun ab in den Matsch.

Der Ford Ranger kennt kein Halten

Der Ranger schlug sich auf unbefestigtem Untergrund erstklassig, Wiesen, Waldwege, Schlamm, Felder, egal, es ging voran. Leider ließen wegen der Mangels an Bergen in Norddeutschland weder Böschungswinkel noch Kletterfähigkeiten erproben, noch war es aus Naturschutzgründen möglich, eine besonders herausragende Eigenschaft des Ford Ranger zu Prüfen: Die 4×4-Versionen vom Ford Pick Up bieten sagenhafte 80 cm Wattiefe. Selbst der ungemein geländetaugliche Lada Niva darf nur durch 60 cm tiefes Wasser. Unser Ford Ranger Test-Fahrzeug kostete mit Anhängerkupplung, Alarmanlage und Metallic-Lack 42.472 Euro.

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