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26. Mai 2010

Zur 30. Veteranen Rallye in Ibbenbüren bewunderten über Pfingsten zahlreiche Besucher über 400 historische Motorräder. Teilnehmer aus zwölf verschiedenen Ländern präsentierten ihre Schätze aus der Vorkriegszeit, mindestens 14 Motorräder waren dabei älter als 100 Jahre.

Oldtimer Motorräder @flickr/ | El Caganer

Die Veteranen Rallye in Ibbenbüren feierte über Pfingsten Jubiläum und stand unter dem Motto „Die Veteranen-Rallye bekommt ihr H-Kennzeichen“. Obwohl die Rallye natürlich kein „historisches Vehikel“ ist, überreichten dennoch die beiden stellvertretenden Landräte Gisela Köster und Bernhard Hembrock das H-Kennzeichen an Bürgermeister Heinz Steingröver. Weiterlesen »


4. September 2009

Bei der Deutschen DMV Rallye Raid Meisterschaft 2009 kämpfen die besten Offroad-Fahrer Deutschlands um die Meisterschaft der German Offroas Masters Serie. Am 12. und 13 September erleben die Zuschauer das spannende Finale im Offroad-Park Nürburgring.

Dreck, Sand und jede Menge ohrenbetäubender Lärm gepaart mit atemberaubenden Rennen, um die ersten Plätze. Auf dem 2,5 Kilometer langen Rundkurs treten die besten Rallye-Piloten Deutschlands nach einem Zeitfahren im K.O.-System gegeneinander an. Den Gewinnern wird erstmals der Titel Deutscher Rallye Raid Meister verliehen.

buggy ©flickr / poqua

DMV Rallye Raid Meisterschaft 2009 - Geländewagen, Buggys, Quads

Die fünf verschiedenen Klassen versprechen Abwechslung. Neben Seriengeländewagen und Geländewagen mit technischen Veränderungen gehen LKWs, Buggys und ATYs (Quads) an den Start. Aber es darf auch jedes andere geländegänige Konstruktion starten. Einzige Bedingungen: Weiterlesen »


21. Juli 2009

Eigentlich war das völlig unnötig. VW hätte Brasilien nicht schon wieder erobern müssen. Das gelang bereits ganz hervorragend mit zivilen Mitteln, sprich SP-2, Käfer, Transporter und allem, was danach noch so kam. Doch kann ein Erfolg im Wettkampf die eigene Position auf dem drittgrößten Absatzmarktes nur festigen. Mit diesem Motto startete VW an der Rallye Dos Sertoes, um zu gewinnen.

Wolfsburger Doppelsieg 2008

Volkswagen konnte bereits im letzten Jahr die Rallye Dos Sertoes mit dem Doppelsieg von Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz auf Platz 1 sowie Mark Miller und Ralph Pitchford auf dem zweiten Platz mehr als erfolgreich abschließen. Doch Adel verpflichtet, so standen die blauen Race Touaregs mit 280 PS starken Dieselmotoren in diesem Jahr verständlicherweise unter hohem Druck.

Carlos Sainz auf Siegestour(Quelle: Auto-Reporter / Volkswagen)

Mit dem Touareg abseits das Asphalts

Die zehn Tagestappen der Dos Sertoes erstrecken sich über gut 5000 km in den Provinzen Goiás, Tocatins, Bahia, Pernambuco, Ceara und Rio Grande do Norte, davon entfallen 2880 km auf Wertungsprüfungen. Ruhetage gibt es keine, den Teams wird viel abverlangt. Hauptsächlich lassen es die Fahrer auf Schotterpisten und Wirtschaftswegen so richtig stauben, zwischendurch können sie die Fahrzeuge in den bis zu 150 m langen Wasserdurchfahrten geringfügig reinigen. Das vom Beifahrer zu verwaltende Roadbook bestand 2008 aus gut 650 Seiten mit 4500 Abbildungen. Wegen der rund 500 km längeren Strecke dürfte es in diesem Jahr noch etwas gehaltvoller gewesen sein.

VW dominiert klar

Der Kampf um die Spitze wurde erneut auf den als „Blauen Fröschen“ bekannten Touaregs ausgefochten. Mal fuhr das Team Carlos Sainz / Lucas Cruz Senra vorne weg, mal übernahmen der Araber Nasser Al-Attiyah mit seinem Copiloten Timo Gottschalk die Führung. Fünfmal wechselte das Team an der Spitze, am Ende hatten Sainz und Senra mit 1:09 min knapp die Haube vorn. Denkbar eng wurde es am Ende der achten Tagesetappe, als nur drei Sekunden zwischen den beiden Teams lagen.

In der Quad-Klasse gewann Christiano Sousa Batista auf Suzuki 450. Die Motorradwertung entschied Zé Hélio auf einer Honda für sich, Edu Piano belegte mit einem Ford F 4000 den ersten Platz in der Lkw-Wertung.

Generalprobe für Rallye Dakar 2010

Die erneuten Siege ermutigen das Wolfsburger Unternehmen natürlich für die Dakar im Januar 2010, da die Dos Sertoes eine Art Testrennen darstellt. Gewinner Carlos Sainz und Vize Nasser Al-Attiyah werden neben den Titelverteidigern und gleichzeitigen Teamkollegen Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Karlshof) als Favoriten für die Dakar gehandelt. Ein weiterer heißer Anwärter ist Rekordsieger Stephane Peterhansel (Frankreich) von BMWs X-raid-Team. Wie gehabt wird die Dakar statt im namengebenden Afrika wegen Befürchtung terroristischer Anschläge in Argentinien und Chile ausgetragen.


16. Februar 2009

Audi Quattro… spätestens seitdem Rallyeweltmeister Walter Röhrl mit dem Audi quattro im Schlamm unterwegs war, leuchten bei jedem, der von seinem Auto etwas mehr als nur das brave Tuckern auf gut befestigten Straßen erwartet, bei diesen zwei Worten die Augen.

Ursprünglich war der “Urquattro ein Sportcoupé, dass seit 1980 gute zehn Jahre lang gebaut wurde. 1983 wurde dann die quattro GmbH gegründet, die quasi als werkseigener “Tuner” alá AMG den Allradantrieb optional auch auf anderen Typenplattformen umsetzt.

Audi A4 Avant © UnitedPictures

Bis dato war in der aktuellen Modellpalette der Mittelklasselimousinen der Allradantrieb nur für den Audi A6 allroad quattro zu haben. Am 15.02. dieses Jahres präsentiert Audi auf dem Genfer Autosalon nun auch den A4 mit Quattro-Antrieb.

Dementsprechend stellt sich der “dritt-kleinste” Audi mit 180 mm mehr Bodenfreiheit und einem imposanten Unterfahrschutz aus Edelstahl vor. Drei Motorvarianten wird es für den Kombi anfangs geben, alle mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Der einzige Benziner mit TFSI-Technik und zwei Litern Hubraum leistet stolze 211PS. 8,9 Sekunden für den Sprint von null auf hundert und 230 km/h Spitze lassen auf eine angemessene Spritzigkeit hoffen.

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14. April 2008

Im vergangenen Jahr erhielt Reifenhersteller Pirelli den Zuschlag für die Ausrüstung der Rallye-Weltmeisterschaft mit ihren Gummis. Im Gegenzug musste der Pneulieferant versprechen, den Rallye-Nachwuchs zu fördern. Ein entsprechendes Programm hat Pirelli jetzt in die Wege geleitet. Wer schon immer von einem Kopf-an-Kopf-Duell mit Rallye-Weltmeister Sebastian Loeb geträumt hat, sollte jetzt weiterlesen!

rallye_auto©flickr/Pamela Heywood

Lust mal selber hinterm Steuer eines Rallye-Flitzers zu sitzen?

“Star Driver” heißt das ehrgeizige Programm der Italiener, das in die vier regionalen FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) Meisterschaften eingeführt wird, um einen Fahrer aus dem mittleren Osten, Asien-Pazifik und Afrika herauszufiltern. Europa darf zwei Teilnehmer stellen, die nach einem dreitägigen Ausscheidungswettkampf feststehen sollen. Bedingung für die Teilnahme: Kein Fahrer darf das Höchstalter von 27 Jahren überschreiten.

Sind die regionalen Auscheidungswettkäpfe vorbei, wird es für Talente ernst. Die jeweiligen Sieger dürfen sechs WM-Läufe in einem Gruppe-N oder Super2000 bestreiten, um ihr Talent auf der großen Bühne unter Beweis zu stellen. Sollte genügent Potential vorhanden sein, ist die FIA sogar bemüht, dem besten Talent eine Testgelegenheit in einem WRC-Team zu ermöglichen.

Und wer weiss, vielleicht befindet sich unter den “Star Driver”-Talenten ja der nächste Sebastian Loeb. Sollte am Ende nicht die große Rallye-Karriere rausspringen, gibt es als Trostpreis ja vielleicht ein Exemplar des guten alten Pirelli-Kalenders.

Für alle die nicht wissen was der Pirelli-Kalender ist:


Die Zukunft der Rallye Dakar

Author: Matthias
17. März 2008

Eigentlich im Januar geplant, fand die Rallye Dakar wegen Anschlagsdrohungen leider nicht statt.

Die aus Sicht der Betreiber verständliche Maßnahme war Anfang des Jahres ein Schock für die Rennsport- Szene. Jetzt ist zumindest die Zukunft der Rallye Dakar nicht mehr ungewiss: Die Veranstalter haben das gesamte Rennen auf einen anderen Kontinent verlegt. Vom 3. bis 18. Januar 2009 wird eine 9000 Kilometer lange Strecke in Argentinien und Chile befahren. Start- und Zielpunkt ist Buenos Aires.

Damit ist das „Dakar“ im Namen der Rallye zwar witzlos geworden, aber zumindest steht uns für das nächste Jahr wieder ein Event in Sachen Offroad-Sport ins Haus.

Videotribut zur Rallye Dakar


Teltow-Fläming-Ring

Author: Matthias
12. Februar 2008

Gelände im Offroad-Park

Inmitten einer grünen Landschaft schlängeln sich anspruchsvolle Sandwege, erheben sich scheinbar unbezwingbare Hügel und Hindernisse – der Teltow-Fläming-Ring für Offroad-Fans. Auf einem circa 300 Hektar großen Areal haben die Verantwortlichen ein Gelände gezaubert, das keine Wünsche offen lässt.

Das Gelände wurde derart gut konzipiert, dass Autohersteller hier Offroad-Modell dem Praxistest unterziehen. Die Vielfalt der Offroad-Möglichkeiten scheint hier unbegrenzt zu sein. So kann man schon für 50 Euro an einem unvergesslichem Quad-Erlebnis teilnehmen. In einer Stunde heißt es dann die schwierigen Trailpassagen zu meistern. Besonders viel Spaß Herausforderung im Offroad-Parkbereiten die Rallye-Prüfungen auf dem Teltow-Fläming-Ring. Nach einer theoretischen Einführung stehen Slaloms, Bremsschikanen und ein Geschicklichkeitsparcour auf den Plan. Da man selbst selten über Erfahrungen im Rallyebereich verfügt, ist es äußerst interessant mal einem Profi über die Schulter zu schauen. Als Co-Pilot erleben sie die atemberaubende Geschwindigkeit hautnah und schon so mancher selbsternannter „Rallye-Profi“ hatte anschließend mit Schwindelgefühlen zu kämpfen.

Wem das als Herausforderung noch nicht reicht, sollte das anspruchsvolle Gelände einmal mit einem Trabant in Angriff nehmen. Das Kultauto aus der DDR kann nicht nur auf der Straße bestehen, sondern gibt auch im Gelände eine gute Figur ab. Ein bisschen Rallye Dakar kann man verspüren, wenn man mit einem TATRA-LKW durch das Gelände saust. Die acht angetriebenen Räder wollen aber jederzeit im Zaum gehalten werden.

Beim Offroad ist die Geschwindigkeit oft unerheblich. Die zur Seite stehenden Trainer werden bestätigen, dass in der Ruhe die eigentliche Kraft liegt. Die Power der Autos gezielt einzusetzen ist beim Offroad-Fahren die große Herausforderung und die Grundlagen hierfür lassen sich auf dem Teltow-Fläming-Ring optimal erlernen.