Februar, 2009

24. Februar 2009

Dieser Tage stellt Cadillac seinen neuen SRX auf der NAIAS 2009 vor. „Bigger is Better” hat als Motto in der amerikanischen Automobilindustrie wohl ausgedient. Der neue SRX ist nicht nur kürzer als sein Vorgänger, er ist auch schwächer motorisiert.

So etwas hört man selten, schon gar nicht bei den sonst so PS-wütigen Amerikanern. Aber diese Zeiten sind wohl vorbei. In den USA herrscht Sparzwang und dem kann sich auch Cadillac nicht entziehen. Nicht unbedingt eine schlechte Entwicklung.

Cadillac SRX © UnitedPictures

Nicht einmal einen V8 wird es für den neuen SUV aus dem Hause Cadillac geben. V6, mehr ist nicht mehr drin. Hatte das Vorgängermodell noch in der stärksten 4,6-Liter-Motorisierung 325 PS zu bieten, so muss sich der „Neue“ mit maximal 2,6 Litern und 300 PS begnügen.

Aber natürlich ist er mehr, als nur eine „Sparversion“ seines Vorgängers. Während dieser doch eher an einen biederen Kombi erinnerte und es sehr schwer gegen die Konkurrenz alá Mercedes ML, BMW X5, VW Touareg oder dem Jeep Grand Cherokee hatte, so kehrt der Cadillac SRX wieder etwas mehr zum „klassischen“ SUV-Design zurück.

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16. Februar 2009

Audi Quattro… spätestens seitdem Rallyeweltmeister Walter Röhrl mit dem Audi quattro im Schlamm unterwegs war, leuchten bei jedem, der von seinem Auto etwas mehr als nur das brave Tuckern auf gut befestigten Straßen erwartet, bei diesen zwei Worten die Augen.

Ursprünglich war der “Urquattro ein Sportcoupé, dass seit 1980 gute zehn Jahre lang gebaut wurde. 1983 wurde dann die quattro GmbH gegründet, die quasi als werkseigener “Tuner” alá AMG den Allradantrieb optional auch auf anderen Typenplattformen umsetzt.

Audi A4 Avant © UnitedPictures

Bis dato war in der aktuellen Modellpalette der Mittelklasselimousinen der Allradantrieb nur für den Audi A6 allroad quattro zu haben. Am 15.02. dieses Jahres präsentiert Audi auf dem Genfer Autosalon nun auch den A4 mit Quattro-Antrieb.

Dementsprechend stellt sich der “dritt-kleinste” Audi mit 180 mm mehr Bodenfreiheit und einem imposanten Unterfahrschutz aus Edelstahl vor. Drei Motorvarianten wird es für den Kombi anfangs geben, alle mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Der einzige Benziner mit TFSI-Technik und zwei Litern Hubraum leistet stolze 211PS. 8,9 Sekunden für den Sprint von null auf hundert und 230 km/h Spitze lassen auf eine angemessene Spritzigkeit hoffen.

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10. Februar 2009

So etwas gab es in 80 Jahren Firmengeschichte noch nie. Ein Dieselmotor in einem Porsche. Doch dieses Jahr ist es damit vorbei. Der Porsche Cayenne Diesel kommt.

Bereits im Februar soll der erste zuffenhausener Selbstzünder auf den Markt kommen.

Porsche Cayenne Diesel © UnitedPictures

Über den luxuriösen Geländewagen von Porsche an sich brauchen wir hier nicht viele Worte zu verlieren. Er ist längst eine bekannte Größe auf dem SUV-Markt. Ihn gab es bis jetzt in fünf verschieden Motorisierungsvarianten, von 290 PS bis 550 PS. Im Alltagsgebrauch hat sicherlich kein Fahrer den angegebenen Durchschnittsverbrauch des kleinsten Motors mit 12,9 Litern erreicht. Doch jetzt, wo ein Diesel in den Startlöchern steht, könnte es auch mit einem Cayenne mit dem Sparen klappen.

Es wird dann wohl ein 3-Liter-V6-Turbodiesel von Audi werden, der den Cayenne antreibt, das gleiche Aggregat, dass auch unter der Motorhaube des A8, A6 und auch unter der des VW Tuareg schlummert.

Laut Porsche soll so der Verbrauch des SUVs bei “nur” 9,3 Litern liegen und eine Co² -Emission von 244 g/km ermöglichen. Gut, Porschefahrer scheren sich wohl eh nur wenig um den Verbrauch, aber der Diesel kommt mit ganzen 550 Nm Drehmoment daher und dies dürfte auch unter Porschefahrern Fingerjucken verursachen.

Er erreicht zwar auch “nur” eine Spitzengeschwindigkeit von 214 km/h, aber im Sprint lässt er den Benziner locker stehen. Der Spurt von Null auf Hundert ist in 8,3 Sekunden machbar.

Sicherlich, die Dieseltechnologie ist beileibe keine Neuheit, auch wenn Porsche laut Spiegel so tut, als hätten sie den Stein der Weisen gefunden. Aber gemessen, an der beinahe 80-jährigen Weigerung, auf den Otto-Motor zu verzichten, kommt dies tatsächlich einer Revolution im kleinen Kreis nahe.

Mal schau, ob wir auch noch einen Porsche-Hybrid erleben.

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4. Februar 2009

Auch in seiner Heimat ist der Kia Soul noch ein seltener Anblick. Bereits 2008 stellte Kia seinen Crossover aus Mini-Van und SUV vor. Anfang dieses Jahres kommt er nun auch auf den Europäischen Markt.

Ungewöhlich sieht er schon aus, der kleine Koreaner. Bei nur 4,10 Metern Länge verfügt der Soul einen Radstand von 2,55 Meter.

Kia Soul © UnitedPictures

Dazu setzte Chefdesigner Paul Schreyer auf kurze Überhänge und eine beinah senkrecht stehende Heckklappe. Diese Konzeption macht den neuen Kia erstaunlich vielseitig. Ganze 340 Liter fasst der Kofferraum und bei umgeklappter Rückbank lässt sich selbiger sogar auf 570 Liter erweitern, für ein Auto dieser Größe ein beachtlicher Wert.

Das Design folgt dem aktuellen Trend und fügt sich ideal in die Reihe der kleinen Lifestyle-Flitzer alá Mini, Fiat 500 und Smart ein.

Auch der Motor kann sich sehen lassen. Ein 1,6er Benziner mit 120 PS und ein Diesel mit 128 machen dem kleinen Koreaner Beine. Allerdings klingt dies besser, als es in der Praxis ist. Der Diesel läuft ganz gut, aber der Benziner wirkt, so wie der Spiegel schreibt, nur im hohen Drehzahlbereich und dieser bringt dann doch einen eher unangenehmen Geräuschpegel mit sich.

Auch im Innenleben lässt der Kia viele Wünsche offen. Zum einen ist er nicht variabel genug, um wirklich als Van durchzugehen, zum anderen fehlt ihm zum SUV doch das Plus an Ausstattung.

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