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28. Juni 2010

Mountainbikestrecken gibt es viele in Deutschland, man muss nur wissen wo man sie suchen muss. In bergigen Regionen von Bayern oder dem Harz kommen nicht nur Freunde von schöner Landschaft auf ihre Kosten, sondern auch hartgesottene Downhill Freaks.

Mountainbikestrecken in Deutschland sind längst kein Geheimtipp mehr. Wer sich in herrlicher Naturkulisse dem Radsport hingeben will, muss nicht bis in die österreichischen oder Schweizer Alpen fahren. Oftmals liegen die schönsten Strecken näher als man denkt, und lassen sich mit der Ausrüstung im Auto bequem über das Wochenende erreichen. Von Vorteil sind sicher Einwohner von Bundesländern wie Bayern oder NRW, während Biker aus dem hohen Norden mit einer etwas längeren Anreise rechnen müssen. Lohnen tut sich diese aber in jedem Fall.

Mountainbikestrecken in Deutschland - Vielfalt und Abwechslung

Egal ob Naturliebhaber oder knallharter Downhillfahrer - Deutschlands Mountainbikestrecken bieten für jeden etwas und sind Weiterlesen »


14. August 2009

Am 22. und 23. August findet erneut der Kampf um den höchsten Motocross Titel in Deutschland, den ADAC MX Master, in Gaildorf, Baden-Württemberg statt. Nach der Premiere im letzten Jahr gehen auch in diesem Jahr alle drei Klassen auf der 1.850 Meter langen Strecke an den Start.

Die Naturstrecke „Auf der Wacht“ in Gaildorf zählt zu den schönsten Motocross-Strecken Deutschlands und kann für Quad-Fahrer und Anfänger für Probetrainings genutzt werden.

motocross-1 ©flickr / GOGO Visual

Motor-Sportverein Gaildorf veranstaltet ADAC MX Masters

Der 1926 gegründete MSC Gaildorf ist seit 1964 Ausrichter internationaler Motocross-Events und gehört zu den Traditionsvereinen in Deutschalnd. 1985 veranstaltete er die Motocross der Nationen und 2007 das Motocross der Europäischen Nationen.

Weitere Rennen auf der Veranstaltung für die Nachwuchsklassen sind die 6 Läufe um den ADAC MX Youngster Cup (125ccm Zweitakt und 250ccm Viertakt) und den ADAC MX Junior Cup (85ccm Zweitakt und 150ccm Viertakt).

Favoriten um den Titel des ADAC MX Masters

Als großer Favorit auf den ADAC MX Matser-Titel gilt in diesem Jahr Maximilian Nagl ( Red Bull KTM Factory Racing). Der Titelverteidiger des ADAC MX Masters Macus Schiffer wird in diesem Jahr verletzungsbedingt nicht an den Rennen teilnehmen.

Sein stärkster Konkurrent ist der Wahl-Koblezer Kornel Nemeth ( KTM Sarholz Racing). Aktuell führt dieser mit 24 Punkten Vorsprung auf seinen Teamkollegen Marcus Schiffer die ADAC MX Masters an.  Auch den erst 15-jährigen Ken Roczen sollte man nicht unterschätzen. Er holte beim WM-Rennen im tschechischen Loket in der MX2-Klasse den Laufsieg.

Verlauf der Rennen des ADAC MX Masters

Bei dem Kampf um den höchsten Moto-Cross Titel in Deutschland gehen die Piloten 8 mal für je 35 Minuten plus 2 Runden an den Start. Es herrscht ein ohrenbetäubender Lärm und die Fahrer schießen auf der gut 80 Meter langen Startgeraden nach vorne, um einen gute Position für die erste, scharfe Linkskurve zu ergattern. Weitere 15 Sprünge und 14 Kurven erwarten die Fahrer auf der tief durchfurchten Sandpiste. Aufnahmen der Rennen können hier angeschaut werden.


24. April 2008

KTM 690 Supermoto

Dieser Ansage ließ der österreichische Motorradhersteller KTM nun Taten folgen, denn rund 20 Jahre nachdem man den ersten Viertakt-Einzylinder auf den Markt gebracht hat KTM 690 Supermoto neue Maßstäbe im Offroad-Bereich gesetzt.

Schon allein das Gewand für den leistungsstärksten Serien-Einzylinder ist beeindruckend, die neue KTM 690 Supermoto. Der stählerne Gitterrohrrahmen mit angeschraubtem Alu-Heckrahmen sieht nicht nur gut aus, sondern verleiht dem Fahrwerk fühlbar mehr Stabilität. Die früheren Erfahrungen von einem Rauhbein auf zwei Rädern kann man getrost as acta legen, denn die Feder- und Dämpfungselemente sind sehr gut abgestimmt worden. Auch beim Sitzkomfort und der Gesamtverarbeitung muss man bei der KTM 690 SM keine Abstriche machen, den Österreichern ist ein wahres Schmankerl gelungen.

Der Einzylinder-Viertakter ist mit 46 KW (64 PS) versehen worden, die immerhin 7500 Umdrehungen pro Minute auf die Straße bringen. Anders als der Modellname verrät, verfügt die KTM 690 Supermoto lediglich über 654 Kubikzentimeter Hubraum, was dem Fahrvergnügen aber keinen Abbruch tut. Da sich der Verbrauch zudem in angenehmen Grenzen bewegt, haben die Österreicher ein Motorrad konstruiert, das zu begeistern weiß.


Neue KTM Auswahl 08

Author: Matthias
12. März 2008

Viele Offroadbegeisterte werden sich wie im letzten Jahr die Frage stellen, welche neuen Überraschungen sich die Hersteller haben einfallen lassen. Für KTM, den Marktführer der Offroadszene, ein Muss, im Jahr 2008 noch einmal eine Schippe draufzulegen. Die neueste Palette der Mini-, Motocross- und Enduromaschinen wurde in Oliana, Spanien vorgestellt.

KTM

Hierbei konnte man unschwer erkennen, dass die 2008er Modelle die neueste Technik sowie viele neue Designfeatures vorweisen. Zu den absoluten Highlights zählten die Wettbewerbsmaschinen KTM 450 EXC-R und KTM 530EXC-R. Bei diesen komplett überarbeiteten Enduros findet der besessene Endurofan einen Adrenalinschub der Extraklasse.

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Die Bikes werden von neu entwickelten 4-Takt Motoren angetrieben und setzen sich zu einer perfekt ausgewogenen Mischung zwischen Fahrwerk und Karosserie zusammen. KTM erfüllt damit die weltweiten Erwartungen der Enduro Fans nach standesgemäßem Nachschub für 2008. Diese Enduros setzen die Messlatte für andere Firmen ziemlich hoch.

Auch nicht zu vergessen sind die überarbeiteten Minicycles, die in Bezug auf Fahrwerk, Motor und Design ebenfalls perfekte Ausgewogenheit bieten. Das Ziel für KTM wird dabei sein, die nächste Fahrergeneration mit den höchstmöglichen Fahrzeugeigenschaften auszustatten.

Fazit ‘08: Das Bollwerk an Motorradtypen, die uns KTM heuer zu bieten hat, ist absolut atemberaubend. Neue Technik und Design im feinsten Stil sprechen für sich selbst. Wettbewerbsteilnehmer auf der ganzen Welt werden sowhl bei Fahrspaß als auch bei Fahrkomfort neue Dimensionen erleben. Was will ein Offroad-Freak mehr?


22. Februar 2008

Motocross -flickr©Luke S.

Wie bei fast allen Rennsportarten, aber auch beim normalen Motorrad-Fahren ist die richtige Kleidung und Ausrüstung elementar. Sie kann einerseits vor Verletzungen schützen, sollte aber andererseits auch stylisch aussehen. Die richtige Maß aus beidem ermöglicht Fahrspaß ohne Ende.

Beim Offroad-Biken ist ein Gelände-Integralhelm zu empfehlen. Er ist wesentlich leichter als herkömmliche Helme und beansprucht dadurch die Nackenmuskulatur weniger, bietet aber genügend Schutz bei Stürzen. Eine Schutzbrille sollte Motocross -flickr©hockeyshooterman beim Offroad unbedingt tragen. Hochfliegende Steine, aufspritzendes Wasser können bei der rasanten Fahrt ins Auge kommen. Schutzbrillen mit doppelter Sichtscheibe beschlagen nicht und schützen die Augen.

Der Oberkörper wird von vielen Biker oftmals unterschätzt. Das ständige Auf und Ab, aber auch das abwegige Gelände birgt so seine Gefahren. Rücken, Schultern und Oberkörper können mittels Protektorenhemden oder eines Motocross-Brustpanzer abgesichert werden. Zusätzlich könnte man Ellenbogenschützer tragen. Der Nierenschützen schirmt den anfälligen Rumpf vor möglichen Kältebelastungen ab und trägt zur Entlastung der Rückenmuskulatur bei.

Bei der Wahl der Handschuhe sollte man unbedingt auf die Witterungsumstände achten. Ist es trocken, sind herkömmliche Motocross-Handschuhe ausreichend. Wenn es aber regnet, wären Handschuhe aus Neopren besser geeignet. Bei der Cross-Hose sollte man auf keinen Fall sparen, die Kombination aus Robustheit und Leichtigkeit ist am besten. Sehr gute Stiefel verhindern Fuß- und Knöchelverletzung, trotzdem sollte der Tragekomfort für den Kauf entscheidend sein.

Hat man sich entsprechend eingekleidet, steht dem Fahrspaß nichts mehr im Wege.


FMX - Freestyle Motocross

Author: Matthias
28. Januar 2008

“Freestyle Motocross” beziehungsweise kurz “FMX” ist eine Trendsportart, die sich aus dem klassischen Motocross entwickelt hat.

FMX © Pieter PieterseZur Unterhaltung der Zuschauer zeigten die Fahrer in den Pausen zahlreicher Motocross-Wettbewerbe kleine Kunststücke und spektakuläre Sprünge. Mit der Zeit besannen sich einige Teilnehmer komplett auf diesen sportlichen Vergleich, sodass “Freestyle Motocross” schließlich zu eigenen Unterdisziplin innerhalb des Motocross-Zirkus wurde.

Die Fahrer springen mit ihren an die Gegebenheiten angepassten Motorrädern über eine aufgeschüttete Sprungschanze, den “Kicker”. Eine Reihe von Kampfrichtern beurteilt und benotet die gezeigten Sprünge, am Ende gewinnt stets der Fahrer mit der höchsten Gesamtwertung. In der Regel verwenden die Fahrer 2-Takt Motorräder mit einem Hubraum von 250 cm³. Jeder Teilnehmer modifiziert das Gerät nach seinen Bedürfnissen, Anbringung von Haltegriffen oder Änderungen am Fahrwerk sind an der Tagesordnung.

Die Stars der Szenen, wie beispielsweise David Pastrana, Mike Metzker oder Seth Enslow, kommen zum größten Teil aus Nordamerika, wo sich der Motocross-Sport größter Beliebtheit erfreut. Ein Meilenstein in der Geschichte des Sportes waren sicherlich die X-Games 2006, bei denen David Pastrana als erster Fahrer weltweit einen “Double Backflip” landete. Nachdem Mike Metzker den ersten ausgefahrenen einfachen Rückwärtssalto gezeigt hatte, überschlug sich Pastrana nun gleich zweimal mit seiner Maschine. Nach dem “Red Bull X-Fighters”-Event im Juli 2007 erklärte David Pastrana seinen Rücktritt vom “Freestyle Motocross”. Mittlerweile widmet er sich erfolgreich seiner zweiten großen Leidenschaft, dem Rallye-Sport. Nach wie vor trägt sein Gefährt die legendäre Startnummer 199.


20. Januar 2008

Offroad Motorrad Als großer Motorsportfan weiß ich die Freiheit zu schätzen. Diese finde ich privat auf meinem Motorrad. Somit fasziniert mich auch der Motorradsport in einem besonderen Maße. Das Hillclimbing entdeckte ich zunächst im Fernsehen. Eine unglaubliche Herausforderung an Mensch und Maschine. Die Fahrer versuchen mit ihrem Motorrad einen extrem steilen Berg, oder Hang hinauf zu fahren.Hillclimbing

Wenn man einmal auf solch einem Event war, erschreckt man regelrecht vor dieser Steigung. Das Prinzip beim Hillclimbing ist eigentlich ganz einfach. Wer am weitesten oder am schnellsten den Berg mit seinem Motorrad hochkommt hat gewonnen. Mehrere Motorradfahrer treten hierbei gegeneinander an, um herauszufinden, wer den immens steilen Hang am weitesten hinauf kommt.

Man unterscheidet nun noch in unterschiedliche Kategorien. Diese unterscheidet man vor allem nach Art der Maschinen. Am spannendsten dürfte wohl der Wettbewerb unter den Cross-Maschinen sein. Denn hier ist jede Menge Leistung mit perfekten Geländeeigenschaften vereint. Diese regelrechten Klettermaschinen schaffen auch die extremsten Bedingungen. Hillclimbing war bis vor kurzem noch für viele völlig unbekannt, dürfte aber allmählich den Durchbruch in Europa geschafft haben. In Österreich, Schweiz und teilweise auch schon in Deutschland ist Hillclimbing schon fester Bestandteil einiger Motorradevents. Eines der bekanntesten deutschen Hillclimbingevents dürfte wohl Scharfenstein sein. Die Motorräder und ihre Fahrer gehen hier an ihre Leistungsgrenzen. Hillclimbing ist wirklich ein gelungene Abwechslung zum herkömmlichen Motorsport. Es macht einfach Spaß, auch als normaler Motorradfahrer, hier Zuschauer zu sein. Und nachdem der Berg mehr oder weniger erklommen wurde, wird heftig gefeiert, denn bei jedem Hillclimbing gibt es ein nettes Rahmenprogramm mit viel Bier und mit leichtbekleidete Frauen.