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Neue KTM Auswahl 08
Viele Offroadbegeisterte werden sich wie im letzten Jahr die Frage stellen, welche neuen Überraschungen sich die Hersteller haben einfallen lassen. Für KTM, den Marktführer der Offroadszene, ein Muss, im Jahr 2008 noch einmal eine Schippe draufzulegen. Die neueste Palette der Mini-, Motocross- und Enduromaschinen wurde in Oliana, Spanien vorgestellt.
Hierbei konnte man unschwer erkennen, dass die 2008er Modelle die neueste Technik sowie viele neue Designfeatures vorweisen. Zu den absoluten Highlights zählten die Wettbewerbsmaschinen KTM 450 EXC-R und KTM 530EXC-R. Bei diesen komplett überarbeiteten Enduros findet der besessene Endurofan einen Adrenalinschub der Extraklasse.
Die Bikes werden von neu entwickelten 4-Takt Motoren angetrieben und setzen sich zu einer perfekt ausgewogenen Mischung zwischen Fahrwerk und Karosserie zusammen. KTM erfüllt damit die weltweiten Erwartungen der Enduro Fans nach standesgemäßem Nachschub für 2008. Diese Enduros setzen die Messlatte für andere Firmen ziemlich hoch.
Auch nicht zu vergessen sind die überarbeiteten Minicycles, die in Bezug auf Fahrwerk, Motor und Design ebenfalls perfekte Ausgewogenheit bieten. Das Ziel für KTM wird dabei sein, die nächste Fahrergeneration mit den höchstmöglichen Fahrzeugeigenschaften auszustatten.
Fazit ‘08: Das Bollwerk an Motorradtypen, die uns KTM heuer zu bieten hat, ist absolut atemberaubend. Neue Technik und Design im feinsten Stil sprechen für sich selbst. Wettbewerbsteilnehmer auf der ganzen Welt werden sowhl bei Fahrspaß als auch bei Fahrkomfort neue Dimensionen erleben. Was will ein Offroad-Freak mehr?
Offroad-Bekleidung bei Motorrädern
Wie bei fast allen Rennsportarten, aber auch beim normalen Motorrad-Fahren ist die richtige Kleidung und Ausrüstung elementar. Sie kann einerseits vor Verletzungen schützen, sollte aber andererseits auch stylisch aussehen. Die richtige Maß aus beidem ermöglicht Fahrspaß ohne Ende.
Beim Offroad-Biken ist ein Gelände-Integralhelm zu empfehlen. Er ist wesentlich leichter als herkömmliche Helme und beansprucht dadurch die Nackenmuskulatur weniger, bietet aber genügend Schutz bei Stürzen. Eine Schutzbrille sollte
man beim Offroad unbedingt tragen. Hochfliegende Steine, aufspritzendes Wasser können bei der rasanten Fahrt ins Auge kommen. Schutzbrillen mit doppelter Sichtscheibe beschlagen nicht und schützen die Augen.
Der Oberkörper wird von vielen Biker oftmals unterschätzt. Das ständige Auf und Ab, aber auch das abwegige Gelände birgt so seine Gefahren. Rücken, Schultern und Oberkörper können mittels Protektorenhemden oder eines Motocross-Brustpanzer abgesichert werden. Zusätzlich könnte man Ellenbogenschützer tragen. Der Nierenschützen schirmt den anfälligen Rumpf vor möglichen Kältebelastungen ab und trägt zur Entlastung der Rückenmuskulatur bei.
Bei der Wahl der Handschuhe sollte man unbedingt auf die Witterungsumstände achten. Ist es trocken, sind herkömmliche Motocross-Handschuhe ausreichend. Wenn es aber regnet, wären Handschuhe aus Neopren besser geeignet. Bei der Cross-Hose sollte man auf keinen Fall sparen, die Kombination aus Robustheit und Leichtigkeit ist am besten. Sehr gute Stiefel verhindern Fuß- und Knöchelverletzung, trotzdem sollte der Tragekomfort für den Kauf entscheidend sein.
Hat man sich entsprechend eingekleidet, steht dem Fahrspaß nichts mehr im Wege.
FMX - Freestyle Motocross
“Freestyle Motocross” beziehungsweise kurz “FMX” ist eine Trendsportart, die sich aus dem klassischen Motocross entwickelt hat.
Zur Unterhaltung der Zuschauer zeigten die Fahrer in den Pausen zahlreicher Motocross-Wettbewerbe kleine Kunststücke und spektakuläre Sprünge. Mit der Zeit besannen sich einige Teilnehmer komplett auf diesen sportlichen Vergleich, sodass “Freestyle Motocross” schließlich zu eigenen Unterdisziplin innerhalb des Motocross-Zirkus wurde.
Die Fahrer springen mit ihren an die Gegebenheiten angepassten Motorrädern über eine aufgeschüttete Sprungschanze, den “Kicker”. Eine Reihe von Kampfrichtern beurteilt und benotet die gezeigten Sprünge, am Ende gewinnt stets der Fahrer mit der höchsten Gesamtwertung. In der Regel verwenden die Fahrer 2-Takt Motorräder mit einem Hubraum von 250 cm³. Jeder Teilnehmer modifiziert das Gerät nach seinen Bedürfnissen, Anbringung von Haltegriffen oder Änderungen am Fahrwerk sind an der Tagesordnung.
Die Stars der Szenen, wie beispielsweise David Pastrana, Mike Metzker oder Seth Enslow, kommen zum größten Teil aus Nordamerika, wo sich der Motocross-Sport größter Beliebtheit erfreut. Ein Meilenstein in der Geschichte des Sportes waren sicherlich die X-Games 2006, bei denen David Pastrana als erster Fahrer weltweit einen “Double Backflip” landete. Nachdem Mike Metzker den ersten ausgefahrenen einfachen Rückwärtssalto gezeigt hatte, überschlug sich Pastrana nun gleich zweimal mit seiner Maschine. Nach dem “Red Bull X-Fighters”-Event im Juli 2007 erklärte David Pastrana seinen Rücktritt vom “Freestyle Motocross”. Mittlerweile widmet er sich erfolgreich seiner zweiten großen Leidenschaft, dem Rallye-Sport. Nach wie vor trägt sein Gefährt die legendäre Startnummer 199.
Hillclimbing- nichts für Weicheier
Als großer Motorsportfan weiß ich die Freiheit zu schätzen. Diese finde ich privat auf meinem Motorrad. Somit fasziniert mich auch der Motorradsport in einem besonderen Maße. Das Hillclimbing entdeckte ich zunächst im Fernsehen. Eine unglaubliche Herausforderung an Mensch und Maschine. Die Fahrer versuchen mit ihrem Motorrad einen extrem steilen Berg, oder Hang hinauf zu fahren.
Wenn man einmal auf solch einem Event war, erschreckt man regelrecht vor dieser Steigung. Das Prinzip beim Hillclimbing ist eigentlich ganz einfach. Wer am weitesten oder am schnellsten den Berg mit seinem Motorrad hochkommt hat gewonnen. Mehrere Motorradfahrer treten hierbei gegeneinander an, um herauszufinden, wer den immens steilen Hang am weitesten hinauf kommt.
Man unterscheidet nun noch in unterschiedliche Kategorien. Diese unterscheidet man vor allem nach Art der Maschinen. Am spannendsten dürfte wohl der Wettbewerb unter den Cross-Maschinen sein. Denn hier ist jede Menge Leistung mit perfekten Geländeeigenschaften vereint. Diese regelrechten Klettermaschinen schaffen auch die extremsten Bedingungen. Hillclimbing war bis vor kurzem noch für viele völlig unbekannt, dürfte aber allmählich den Durchbruch in Europa geschafft haben. In Österreich, Schweiz und teilweise auch schon in Deutschland ist Hillclimbing schon fester Bestandteil einiger Motorradevents. Eines der bekanntesten deutschen Hillclimbingevents dürfte wohl Scharfenstein sein. Die Motorräder und ihre Fahrer gehen hier an ihre Leistungsgrenzen. Hillclimbing ist wirklich ein gelungene Abwechslung zum herkömmlichen Motorsport. Es macht einfach Spaß, auch als normaler Motorradfahrer, hier Zuschauer zu sein. Und nachdem der Berg mehr oder weniger erklommen wurde, wird heftig gefeiert, denn bei jedem Hillclimbing gibt es ein nettes Rahmenprogramm mit viel Bier und mit leichtbekleidete Frauen.


