Der neue Mitsubishi Outlander – runder als zuvor

Der Outlander ist seit 2003 in Deutschland erhältlich. Seit der Markteinführung wurden hierzulande über 35.000 Stück verkauft. Der Outlander ist somit eines der Erfolgsmodelle des japanischen Automobilherstellers Mitsubishi.

Beim Genfer Autosalon 2012 wurden nun neue SUV-Modelle der 3. Generation des Offroad-Crossovers vorgestellt.

Outlander: Zugmaschine und Familienkutsche

Ob als Zugmaschine für den Anhänger oder als Familienkutsche, in beiden Bereichen bleibt der neue seinen alten Qualitäten treu. Optisch wurde der Vielseiter vor allem runder. Die Rundungen sind aber nur äußerlich.
Die Plattform blieb unverändert.

Über den beiden Lufteinlässen sitzt der Kühlergrill mit Chromspangen. Der an eine Kampfflugzeug erinnernde Grill war jahrelang das Markenzeichen dieser Modellreihe. Bei der 3. Generation hat sich dies jedoch geändert.

Komplett neue Karosserie – leichter aber länger

Der Frontpartie wurde ebenfalls geglättet und hat dadurch etwas an Aggressivität verloren. In der Heckpartie sind die klaren Rückleuchten durch eine Chromleiste miteinander verbunden. Auf die bewährte Plattform wurde eine komplett neu überarbeitete Karosserie gestellt.

Der neue wiegt jetzt ganze 100 kg weniger als der Vorgänger, obwohl er mit seinen 4,65 Meter ein wenig gewachsen ist. Der Innenraum ist weiterhin für sieben Personen ausgelegt.

Antriebsmodelle und Preise

Angetrieben wird der von Offroadbegeisterten und Familienvätern gleichermaßen geschätzte SUV von wahlweise Benzin- oder Dieselaggregaten. Der 2.0 Benziner leistet 150 PS, der 2.2 DI-D Clean Diesel 150 PS. Durch die neue Start-Stopp Automatik, das neue 6-Gang Getriebe und die Gewichtseinsparung sollen die Emissionen auf 130 g/km gesenkt werden können.

Für 2013 ist eine Hybrid-Variante geplant, die mit 2 Elektromotoren den Benzinmotor während der Fahrt sogar zeitweise ganz ersetzen kann. Damit sollen dann Reichweiten von 800 Kilometern erreicht werden können. Diese Ausführung soll aber mindestens 40000,- EUR kosten und damit mehr als das voll ausgestattete Dieselmodell. Je nach Anspruch im Gelände oder Einsatzzweck kann der Fahrer zwischen Front- und Allradantrieb umschalten.

Sicherheit: Warn- und Assistensysteme

Was die Sicherheit angeht, hat Mitsubishi nachgelegt. Bei niedrigen Geschwindigkeiten sorgt die adaptive Geschwindigkeitsregelung für konstanten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Ein Auffahrwarnsystem und ein Spurhalteassistent sind jetzt ebenfalls optional erhältlich.

Preislich beginnt der neue Allrounder unverändert bei 24.490,- Euro und ist in Deutschland seit dem Spätsommer 2012 beim Händler zu haben.