Fahrradträger-Kauf: Auf was Sie achten sollten

Besonders Naturfreunde nutzen den alljährlichen Urlaub um die Gegend zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden.  Doch bei längeren Ausflügen können Leihräder schnell teuer werden. Außerdem bietet das heimische Rad das beste Fahrgefühl und ist perfekt auf die Maße des Fahrers angepasst.
Fahrradträger-Kauf: Auf was Sie achten sollten

Dachträger für alle Fälle

Aber meist bieten Autos kaum genug Stauraum um das nötige Gepäck für die Passagiere zu befördern, geschweige denn sperrige Fahrräder zusätzlich unterzubringen. An diesem Punkt setzen moderne Fahrradträger an. Ob auf dem Dach, über der Heckklappe oder im Fahrzeuginnenraum, intelligente Systemlösungen, die entweder auf den Fahrzeugtyp zugeschnitten sind oder als adaptiv einstellbares Gesamtkonzept auftreten, können mittlerweile bis zu 6 Erwachsenen- und Kinderfahrräder mühelos transportieren.

Normale Dachträger verfügen in der Regel über ein Schraubsystem, in dem mehrere Schienen mit stabilisierenden Fixierungsstäben variabel bis zu 6 Räder aufnehmen können. Sie bestehen aus einem quarderförmigen Grundgerüst, das auf den Dachträgerhalterungen des Fahrzeuges mittels Schraubklemmung verankert wird. Dabei werden Vorder- und Hinterrad mittel Zuggurten auf den Schienen fixiert und anschließend festgezurrt. Zur Stabilisierung und für dauerhaft festen Halt sorgen zusätzliche Träger, die im 80 Grad Winkel am Steuer- und Sattelrohr des Rahmens per Rendelschrauben kraftschlüssig fixiert werden. Dachträger sind in aller Regel bis zu einer Geschwindigkeit von 140 Km/h zugelassen. Der bei hohem Tempo verursachte Luftreibungswiderstand führt in der Praxis zu einem höheren Spritverbrauch von bis zu 30 Prozent.

Günstige Aerodynamik der Heckträger

Um die Aerodynamik des Fahrzeuges weniger zu verringern und diesen Zusatzverbrauch zu minimieren sind in den letzten Jahren immer mehr Heckträger auf den Markt gekommen. Sie bieten weniger Platz, meist nur 2 – 4 Fahrräder, sind per Anhängerkupplung oder Saugnapfsystem an der Heckklappe befestigt und sind meist in Aluminiumleichtbauweise konstruiert. Höhere Geschwindigkeiten sind für sie kein Problem, da sie dem Wind weniger Widerstandsfläche bieten.

Die Qual der Wahl

Bei der Auswahl des richtigen Fahrradträgers gilt es sich allgemein gut über die zum Fahrzeugtyp passenden Systeme zu informieren und seinen persönlichen Geschmack was Design, Farbe und Form angeht zu folgen. Die Preise fangen bei ein paar hundert Euro, können bei maßgeschneiderten Markenprodukten aber gerne in den vierstelligen Bereich gehen.

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