Ford setzt auf Infotainment – Mini-SUV EcoSport ab 2014

Mittlerweile halten SUVs (Sport Utility Vehicles) aller Klassen in Deutschland einen Marktanteil von knappen 16 Prozent. Tendenz steigend. Kein Wunder also, dass auch Ford weiterhin mitmischen will.
Ford setzt auf Infotainment – Mini-SUV EcoSport ab 2014

Immer online mit der neuen Applink-Technik

Der neue Mini-SUV EcoSport ist kaum vergleichbar mit Familienmodellen wie diesen hier, will aber auch eher eine andere Zielgruppe erreichen. Der Wagen wird mit der sogenannten Applink-Technik ausgestattet sein. Das Smartphone kann mit dem Infotainmentsystem, welches Autoradio, Navigationssystem, Freisprecheinrichtung und weitere Funktionen zusammenführt, verbunden werden. Apps des Smartphones werden direkt in das Infotainmentsystem integriert und können darüber dementsprechend genutzt werden. Wählt man beispielsweise eine Zeitungs-App, so bekommt man die Nachrichten tatsächlich vorgelesen. Schön ist, dass man statt einer PC-Stimme einen echten Sprecher zu hören bekommt. Übrigens lassen sich so auch Musik-Streamingdienste, wie z.B. Spotify im Auto nutzen.

Die Applink-Technik hat bisher nur Ford im Programm. Mit seiner neuen Technik schafft es der Hersteller, vom einen oder anderen Manko des Wagens abzulenken.

Außen hui, innen pfui?!

Der Innenraum wirkt auf den ersten Blick wie aus einem Stück gegossen, denn Kunststoff scheint hier fast der einzige Werkstoff zu sein. Schade, denn von Ford ist man eigentlich besseres gewöhnt. Abzulenken versucht man mit Schmuckeinfassungen um Bedienelemente und Luftdüsen.

Mit einer Länge von nur 4,01 Metern bietet der EcoSport aber erstaunlich viel Platz im Innenraum. Komfortabel für Fahrer, Beifahrer und Passagiere auf der Rückbank. Diese lässt sich übrigens sogar im Neigungswinkel verstellen.

Von außen macht der kleine SUV einen sehr guten Eindruck. Der EcoSport posiert mit seiner Bodenfreiheit und wirkt mit seiner bulligen Front wie ein Wagen, den man auch ohne schlechtes Gewissen auf unbefestigtem Untergrund fahren kann. Leider gibt es hier jedoch ein kleines Manko: auf Allradantrieb hat man verzichtet.

Wählen kann man zwischen einem Dreizylinder-Benziner oder einem Diesel (90 PS).

Grundsätzlich ist das neue Konzept durchaus erfolgversprechend. SUVs sind auf Erfolgskurs und dieses Exemplar ist mit einem Preis von etwas mehr als 20.000 Euro auch für eine jüngere Zielgruppe erschwinglich.

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