Mit dem Jeep Grand Cherokee off-road

Wo gehört ein echter Geländewagen wie der Jeep Grand Cherokee hin? Ganz klar, nicht auf die Straße. Also machten wir mit dem Grand Cherokee Norddeutschlands Schlammlöcher unsicher.

Was im Jeep Grand Cherokee Test sofort positiv auffiel, war der kräftige Dieselmotor: Der neue 3.0 CRD mit MultiJet II Technologie von Fiat machte dem 2,4 Tonnen-Koloss dank seiner 241 PS und 550 Nm gehörig Beine. In Zusammenarbeit mit der Fünfstufen-Automatik flitzt der Jeep in 8,2 Sekunden von 0 auf 100. Uns interessierte aber die Arbeitsweise vom Quadra-Drive II Allradantrieb mit elektronischer Schlupfbegrenzung und Drehmomentverteilung ebenso mehr wie die der Selec Terrain-Traktionskontrolle mit Einstellungen für jedes Geläuf. Gleich mal auf Sand/Matsch gedreht und den Grand Cherokee mit der Quadralift-Luftfederung auf die maximale Bodenfreiheit von 269 mm gepumpt.

Jeep Grand Cherokee 3.0 CRD ist hart gefedert

Dann durfte der Jeep Grand Cherokee 3.0 CRD an einer weichen Erdaufschüttung zeigen, was er konnte. Langsam hochfahren, die Traktion lässt nichts zu wünschen übrig. Weniger erfreulich waren die 265/50er Winterreifen von Bridgestone, deren feines Profil sich rasch zusetzte und beim Verlassen des Hügels ein Durchdrehen der Vorderräder bewirkte. Also ein vor und zurückgefahren, nach kurzer Zeit war der Grand Cherokee wieder frei. Mit richtigen Geländereifen wäre das bestimmt nicht passiert. Auf der Straße manchmal störend, erwies sich das harte Fahrwerk abseits befestigter Weg allerdings als hilfreich: Nur selten kam das Gefühl auf, über die Untergrundbeschaffenheit nicht vollkommen Beschied zu wissen.

Praktische Fahrhilfen im Grand Cherokee

Der Jeep Grand Cherokee Test auf sandiger Buckelpiste brachte eindrucksvoll die Geradeauslauf-Qualitäten an den Tag: Den Allradler brachte einfach nichts aus der Spur. Der Jeep hatte daneben noch Systeme an Bord, deren Funktion wir beim motorisierten Bergsteigen überprüften: Mit dem Hill Start Assist war es die reinste Freude, beim Anstieg zwischendurch zu halten und dank des kurz nach Loslassen des Bremspedals noch aufrechterhaltenen Bremsdruckes problemlos weiterzufahren. Bergab half die Hill Descent Control mit automatisch eingehaltenem Tempo, den Jeep Grand Cherokee wieder sanft nach unten zu bringen, ohne dabei auf die Bremse gehen zu müssen.

Jeep Grand Cherokee Test – das Fazit

Fazit vom Grand Cherokee Fahrbericht: Der von uns getestete Grand Cherokee 3.0 Overland walzte alle Widrigkeiten nieder und ließ sich nicht aufhalten. Obendrein erfreute der für 57.650 Euro erhältliche Geländewagen mit einem recht komfortablen Innenraum. Verbesserungsvorschlag: Mehr Bodenfreiheit wäre sicher nicht verkehrt. Empfehlung: Auf zum nächsten Jeep Händler!

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