» Offroadbekleidung
Offroad-Bekleidung bei Motorrädern
Wie bei fast allen Rennsportarten, aber auch beim normalen Motorrad-Fahren ist die richtige Kleidung und Ausrüstung elementar. Sie kann einerseits vor Verletzungen schützen, sollte aber andererseits auch stylisch aussehen. Die richtige Maß aus beidem ermöglicht Fahrspaß ohne Ende.
Beim Offroad-Biken ist ein Gelände-Integralhelm zu empfehlen. Er ist wesentlich leichter als herkömmliche Helme und beansprucht dadurch die Nackenmuskulatur weniger, bietet aber genügend Schutz bei Stürzen. Eine Schutzbrille sollte
man beim Offroad unbedingt tragen. Hochfliegende Steine, aufspritzendes Wasser können bei der rasanten Fahrt ins Auge kommen. Schutzbrillen mit doppelter Sichtscheibe beschlagen nicht und schützen die Augen.
Der Oberkörper wird von vielen Biker oftmals unterschätzt. Das ständige Auf und Ab, aber auch das abwegige Gelände birgt so seine Gefahren. Rücken, Schultern und Oberkörper können mittels Protektorenhemden oder eines Motocross-Brustpanzer abgesichert werden. Zusätzlich könnte man Ellenbogenschützer tragen. Der Nierenschützen schirmt den anfälligen Rumpf vor möglichen Kältebelastungen ab und trägt zur Entlastung der Rückenmuskulatur bei.
Bei der Wahl der Handschuhe sollte man unbedingt auf die Witterungsumstände achten. Ist es trocken, sind herkömmliche Motocross-Handschuhe ausreichend. Wenn es aber regnet, wären Handschuhe aus Neopren besser geeignet. Bei der Cross-Hose sollte man auf keinen Fall sparen, die Kombination aus Robustheit und Leichtigkeit ist am besten. Sehr gute Stiefel verhindern Fuß- und Knöchelverletzung, trotzdem sollte der Tragekomfort für den Kauf entscheidend sein.
Hat man sich entsprechend eingekleidet, steht dem Fahrspaß nichts mehr im Wege.
Helmpflicht und Straßenzulassung für Quads
Gehören Quads überhaupt auf die Strasse ?
Quads werden in der Regel von ausländischen Herstellern nach Deutschland importiert, wobei diese zumeist als Geländewagen konstruiert wurden und die Händler bzw. Importeure viel Geld für deren Umrüstung bezahlen müssen. Die Umrüstung beinhaltet die Aufrüstung mit Blinkern, Scheinwerfern, Bremslichtern, Tacho und Standlicht nach der EC-Norm.
Des Weiteren ist zu beachten, dass Quads in Deutschland nicht als Zweiräder definiert werden (vier Räder=Vierrädrig), daher ist die Fahrerlaubnis der Klasse B erforderlich, seit dem 01.01.2005 besteht jedoch auch die Möglichkeit, ab einem Alter von 16 Jahren die Führerscheinklasse S zu erwerben. Für die Straßenzulassung von Quads wird unterschieden unter der Zugmaschine mit maximal 15 kW (20 PS), wobei zur HU eine AU durchgeführt werden muss. Die Versteuerung eines Quads hängt zumeist vom Hubraum ab. Mit dieser Umrüstung und entsprechenden Führerschein kann man also ganz entspannt auf Strassen fahren, aber will man das überhaupt? Ein Quad und der Fahrer fühlen sich im Geländer wesentlich wohler. Denn im Straßenverkehr ist ein Quad die schlechteste Wahl. Wenn es regnet wird man nass und wenn man im Stau steht, kann man nicht wie mit dem Motorrad einfach vorbei fahren. Also sollte man lieber im Gelände bleiben und auf Strassen maximal bis zur Tankstelle zum Tanken und waschen fahren. Quads besitzen ähnlich wie Motorräder einen hohen Schwerpunkt und sind somit für ungeübte Fahrer kippganfällig.
Seit dem 21.12.2005 besteht in Deutschland eine durch den Bundesrat beschlossene Helmpflicht für Quadfahrer.
Der offizielle Erlass sagt aus: “Wer Krafträder oder offene drei- oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h führt, sowie auf oder in ihnen mitfährt, muss während der Fahrt einen geeigneten Schutzhelm tragen”. Mit diesem Beschluss wurden Inhaber von Quads den Roller- und Mofafahrern gleichgesetzt. Wer also keinen Helm trägt, kann laut Fokus 15 Euro bezahlen, finde ich eigentlich etwas zu wenig.
Helmpflicht hin und Helmpflicht her, wer mit dem Quad im Gelände unterwegs ist, wird den Sinn des Helms schon auf den ersten Metern verstehen, denn ohne ist es recht windig und man bekommt den ganzen Dreck und Staub ins Gesicht.


