» Offroad Park

Teltow-Fläming-Ring

Author: Matthias
12. Februar 2008

Gelände im Offroad-Park

Inmitten einer grünen Landschaft schlängeln sich anspruchsvolle Sandwege, erheben sich scheinbar unbezwingbare Hügel und Hindernisse – der Teltow-Fläming-Ring für Offroad-Fans. Auf einem circa 300 Hektar großen Areal haben die Verantwortlichen ein Gelände gezaubert, das keine Wünsche offen lässt.

Das Gelände wurde derart gut konzipiert, dass Autohersteller hier Offroad-Modell dem Praxistest unterziehen. Die Vielfalt der Offroad-Möglichkeiten scheint hier unbegrenzt zu sein. So kann man schon für 50 Euro an einem unvergesslichem Quad-Erlebnis teilnehmen. In einer Stunde heißt es dann die schwierigen Trailpassagen zu meistern. Besonders viel Spaß Herausforderung im Offroad-Parkbereiten die Rallye-Prüfungen auf dem Teltow-Fläming-Ring. Nach einer theoretischen Einführung stehen Slaloms, Bremsschikanen und ein Geschicklichkeitsparcour auf den Plan. Da man selbst selten über Erfahrungen im Rallyebereich verfügt, ist es äußerst interessant mal einem Profi über die Schulter zu schauen. Als Co-Pilot erleben sie die atemberaubende Geschwindigkeit hautnah und schon so mancher selbsternannter „Rallye-Profi“ hatte anschließend mit Schwindelgefühlen zu kämpfen.

Wem das als Herausforderung noch nicht reicht, sollte das anspruchsvolle Gelände einmal mit einem Trabant in Angriff nehmen. Das Kultauto aus der DDR kann nicht nur auf der Straße bestehen, sondern gibt auch im Gelände eine gute Figur ab. Ein bisschen Rallye Dakar kann man verspüren, wenn man mit einem TATRA-LKW durch das Gelände saust. Die acht angetriebenen Räder wollen aber jederzeit im Zaum gehalten werden.

Beim Offroad ist die Geschwindigkeit oft unerheblich. Die zur Seite stehenden Trainer werden bestätigen, dass in der Ruhe die eigentliche Kraft liegt. Die Power der Autos gezielt einzusetzen ist beim Offroad-Fahren die große Herausforderung und die Grundlagen hierfür lassen sich auf dem Teltow-Fläming-Ring optimal erlernen.


3. Februar 2008

Rockcrawler ©Big Coop

Heute möchte ich etwas auf eine andere Art von Hobby eingehen. Es handelt sich hierbei nicht um gewöhnliches fahren durch Schlamm und Dreck, wie man es mit einem Geländewagen normalerweise tut, sondern um “rock-crawling”. Sie werden sich im jetzigen Augenblick vielleicht fragen, was ich da schreib und was das unter Umständen sein könnte. Lassen Sie es mich kurz erklären.

Wie nicht anders erwartet stammt diese neue Art der Freizeitgestaltung abermals aus der USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten und Geburtsraum vieler neuer, sowie verrückter Ideen. Rockcrawler sind Motorsportfans, die zunächst einmal einen eigenen Geländewagen besitzen. Dieser wird nun, mal mehr und mal weniger aufwendig, zu einer Art Monstergeländewagen umgerüstet. Dies geschieht, indem zunächst das Chassi von der serienmäßigen Basis, also Achsen und Rädern, getrennt und anschließend speziell modifiziert wird. Als nächstes nehme ich am Fahrzeug eine kleine Leistungssteigerung vor, um den gehobeneren Ansprüchen Folge leisten zu können. Im weiteren Schritt bekommt das Chassie ein stabileres und besser auf das Gelände abgestimmtes Fahrwerk, mit stärken Achsen, Stoßdämpfern und passend dazu natürlich überdimensionalen Rädern. Ist das Vehikel erst fahrbereit, hält es mich auch nicht länger in der Werkstatt und auf geht es in das Gelände. Dort habe ich nun die Möglichkeit, extreme Steigungen und Untergründe im Wald, oder eben felsigem Gebiet zu passieren, was einfach tierisch Spass macht. Wer schon immer Offroadfan war, sollte das “rock-crawling” unbedingt ausprobieren. Sie werden bestimmt keinesfalls enttäuscht, sondern eher riesig begeistert sein. Rockcrawler sind einfach harte und abenteuerliche Menschen, mit dem Drang zum Extremen. Dieses Hobby ist garantiert nichts für Langweiler.


Lada in der Halfpipe

Author: Matthias
2. Februar 2008

Der gute alte Lada Niva, seit Jahrzehnten eine feste Größe im Offroad (ok, eher im Osten als im Westen).

Nichts konnte ihn stoppen. Jetzt haben sogar zwei wagemutige Typen gezeigt, das der Lada auch Halfpipetauglich ist.

Geht nicht? Seht selbst!

Ich glaub kein Hummer der Welt kann das toppen :-)


22. Januar 2008

Jeep im Schlamm

Schlamm bis zum Luftfilter

Ein Offroadpark zu besuchen erschien mir erst als Zeitverschwendung. Dennoch ließ ich mich durch einen guten Freund überreden. Wir besuchten an einem Wochenende den Offroadpark Langenaltheim. Um etwa 10.00 Uhr erreichten wir den Park. Wir waren mit dem Wagen meines Freundes angereist und liehen uns nun noch ein zusätzliches Fahrzeug aus, das sollte eigentlich bei allen anderen Offroadparks möglich sein. Mein Freund fuhr mit seinem eigenen Geländewagen. Ich lieh mir einen Offroad-tauglichen Jeep für 22,00 € aus. Bei einem eigenen Fahrzeug ist es entscheidend, dass das Fahrzeug versichert ist. Sprich, ohne Versicherungsnachweis kann man nicht mit seinem eigenen Auto auf dem Gelände fahren. Die meisten Offroadparks bieten neben dem “feien Fahren” auch Schulungen und Events an. Also Seminare für Manager beispielsweise, die mal frische Luft und ein wenig Dreck als Abwechslung zum Monitor, Kaffee und Sekretärin brauchen. Der parkeigene Sanitätsdienst dient einzig allein dem Zwecke, die Fahrten der Kunden auf dem Offroadparkgelände zu überwachen und im Notfall einzuschreiten. Wir jedoch waren nur zum Vergnügen hier.

Jeep in Schlamm

Wie sich herausstellte, war meine anfängliche Skepsis durchaus unbegründet. Dieser Offroad-Spaß lässt läßt mehr los. Für jeden Schwierigkeitsgrad gibt es eine entsprechende Route auf dem Gelände. Man staunt nicht schlecht, so ein Geländefahrzeug hält so einiges aus. Nach entsprechenden Instruktionen vom Personal kann man seinem fahrerischen Können freien Lauf geben. Ein wirklich gelungenes Erlebnis.

JeepWer also einmal vom Alltag abschalten möchte, sollte unbedingt mal zu einem Offroadpark fahren und mal richtig durch den Dreck fahren, denn nichts ist geiler!

Meiner Meinung nach sind Offroadparks durchaus zu empfehlen, um einmal vom Alltag abschalten zu können. Und wenn man sich hier ein Auto mietet, hat man den entscheidenden Vorteil, dass man das Auto danach nicht putzen braucht.


20. Januar 2008

Offroad Motorrad Als großer Motorsportfan weiß ich die Freiheit zu schätzen. Diese finde ich privat auf meinem Motorrad. Somit fasziniert mich auch der Motorradsport in einem besonderen Maße. Das Hillclimbing entdeckte ich zunächst im Fernsehen. Eine unglaubliche Herausforderung an Mensch und Maschine. Die Fahrer versuchen mit ihrem Motorrad einen extrem steilen Berg, oder Hang hinauf zu fahren.Hillclimbing

Wenn man einmal auf solch einem Event war, erschreckt man regelrecht vor dieser Steigung. Das Prinzip beim Hillclimbing ist eigentlich ganz einfach. Wer am weitesten oder am schnellsten den Berg mit seinem Motorrad hochkommt hat gewonnen. Mehrere Motorradfahrer treten hierbei gegeneinander an, um herauszufinden, wer den immens steilen Hang am weitesten hinauf kommt.

Man unterscheidet nun noch in unterschiedliche Kategorien. Diese unterscheidet man vor allem nach Art der Maschinen. Am spannendsten dürfte wohl der Wettbewerb unter den Cross-Maschinen sein. Denn hier ist jede Menge Leistung mit perfekten Geländeeigenschaften vereint. Diese regelrechten Klettermaschinen schaffen auch die extremsten Bedingungen. Hillclimbing war bis vor kurzem noch für viele völlig unbekannt, dürfte aber allmählich den Durchbruch in Europa geschafft haben. In Österreich, Schweiz und teilweise auch schon in Deutschland ist Hillclimbing schon fester Bestandteil einiger Motorradevents. Eines der bekanntesten deutschen Hillclimbingevents dürfte wohl Scharfenstein sein. Die Motorräder und ihre Fahrer gehen hier an ihre Leistungsgrenzen. Hillclimbing ist wirklich ein gelungene Abwechslung zum herkömmlichen Motorsport. Es macht einfach Spaß, auch als normaler Motorradfahrer, hier Zuschauer zu sein. Und nachdem der Berg mehr oder weniger erklommen wurde, wird heftig gefeiert, denn bei jedem Hillclimbing gibt es ein nettes Rahmenprogramm mit viel Bier und mit leichtbekleidete Frauen.


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